
Es freut mich, dass heuer in Kapfenberg in der Steiermark in der Zeit vom 13. bis 15. Juli 2010 die Bundespolizeimeisterschaft ausgetragen wird. Unter der organisatorischen Leitung des Landespolizeisportvereins Steiermark und der Polizeisportvereinigungen Graz und Leoben werden an die 1.000 Polizistinnen und Polizisten aus ganz Österreich erwartet, um ihr Können in den verschiedensten Disziplinen zu messen.
Die Verbrecherjagd zu Fuß gehört aufgrund des technischen Fortschritts größtenteils der Vergangenheit an. Der Polizeiberuf stellt trotzdem hohe Anforderungen an die körperliche Leistungs- und Durchhaltefähigkeit von Polizeibeamtinnen und -beamten. Deswegen ist die körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung für professionelles polizeiliches Handeln. Sie wird maßgeblich durch Sport erhalten und gesteigert. Neben dem privaten Engagement jedes einzelnen und dem Dienstsport, halte ich daher auch den Wettkampfsport in der Polizei für sehr wichtig. Eine gute körperliche Verfassung der Polizistinnen und Polizisten ist ein Aushängeschild unserer Polizei und fördert die Motivation im Dienst. Die Arbeit der Sportler, der Trainer und der vielen ehrenamtlichen Helfer erfasst nicht nur das konsequente und beharrliche Trainieren und Organisieren, sie vermittelt auch Werte wie Fairness, Toleranz und Teamgeist. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass in der Bundespolizei der Ausübung des Dienstsports eine bedeutende Rolle zugedacht wird.
Während bei anderen Sport-Großveranstaltungen Polizeibedienstete zumeist die Aufgabe übernehmen, die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, haben sie nun die Möglichkeit die Rollen zu tauschen und selbst um Medaillen zu kämpfen. Ich freue mich auf spannende und faire Wettkämpfe und wünsche der fünften Bundespolizeimeisterschaft, ihren Funktionären und Sportlerinnen und Sportlern, ein gutes Gelingen.
Dr. Maria Fekter
Bundesministerin für Inneres















